Wienerbröd: Dänischer Plunder

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Wienerbröd, im Dänischen Wienerbrød geschrieben, ist bei uns auch als „Kopenhagener Gebäck“ bekannt. So vielfältig der Name ist, so verschieden sind auch die Varianten: Die leckeren Plunder aus Dänemark können mit Vanillecreme oder mit Marzipan (Remonce) gefĂĽllt sein. Hier gibt es traditionelle Rezept fĂĽr eine dänische Wienerbrød-Stang mir Remonce.

Wienerbröd

Wienerbröd Rezept

Dänischer Plunder
Gesamtzeit
130 Minuten
Zubereitungszeit
45 Minuten
Schwierigkeit
Mittel
Zutaten
  • 1 Ei
  • 65,5 ml Milch
  • 46 g Zucker
  • 1/3 WĂĽrfel frische Hefe
  • 125 g Mehl
  • 50 g zimmerwarme Butter
  • 125 g kalte Butter
  • 30 g Marzipan
  • 1 EL gehobelte HaselnĂĽsse
  • 1 TL Wasser
  • 3 EL Puderzucker
Stange
Schritt 1
1
  • Zutaten
  • 0.5 Ei
  • •65 ml Milch
  • •15 g Zucker
  • •1/3 WĂĽrfel frische Hefe
  • •125 g Mehl
  • •20 g zimmerwarme Butter

Zunächst wird der Teig zubereitet. Dazu das Ei aufschlagen und verquirlen. Milch, Zucker, die Hälfte des verquirlten Eis und Hefe mithilfe eines Handrührgerätes oder Küchenmaschine verrühren.

Das Mehl und anschlieĂźend weiche, zimmerwarme Butter zur Mischung geben. So lange mit dem Knethaken vermengen oder mit der Hand kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig zur Kugel formen und etwa eine halbe Stunde gehen lassen.

Schritt 2
2
  • Zutaten
  • 125 g kalte Butter

Nun die kalte Butter aus dem Kühlschrank nehmen und von allen Seiten mit Mehl bestäuben. Mit einem Nudelholz flach drücken, anschließend wieder zusammenklappen und flach drücken. Dabei immer wieder mit Mehl einstäuben. So lange wiederholen, bis die Butter in etwa die gleiche Konsistenz hat, wie der Hefeteig.

Schritt 3
3

Den Teig nach dem Gehen quadratisch ausrollen. In der Mitte sollte er etwas dicker sein. Nun die Butter in die Mitte des Teiges geben und alle vier Ecken darüber zusammenschlagen. Den Teig rechteckig ausrollen und jeweils ein Drittel der langen Seite zur Mitte hin einschlagen. 10 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Das Ausrollen, Zusammenklappen und Kühlen noch zwei weitere Male wiederholen. So entsteht der Blätterteig.

Schritt 4
4
  • Zutaten
  • 30 zimmerwarme Butter
  • •30 g Zucker
  • •30 g Marzipan

FĂĽr die FĂĽllung die weiche Butter mit Zucker und weichem Marzipan vermischen. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und den Teig erneut zum Rechteck ausrollen. Auf ein Backblech geben.

Schritt 5
5
  • Zutaten
  • 0.5 Ei
  • •0.5 EL Milch
  • •1 EL Zucker
  • •1 EL gehobelte HaselnĂĽsse

Die Füllung als längs in die Mitte des Teiges streichen und an den beiden kurzen Seiten des Teigrechteckes etwas Platz lassen, um diese als Rand über die Füllung zu klappen. Die langen Seiten ebenfalls über die Füllung klappen, sodass sie sich überlappen.

Das restliche halbe Ei mit Milch vermischen und die Teigstange damit einstreichen. Zucker und gehobelte HaselnĂĽsse drĂĽber streuen. Circa 20-25 Minuten backen.

Schritt 6
6
  • Zutaten
  • 1 TL Wasser
  • •3 EL Puderzucker

Zum Schluss Wasser mit Puderzucker vermischen, sodass ein dickflüssiger Zuckerguss entsteht. Über die Wienerbröd-Stange geben und trocknen lassen.

Tipp: Variationen

Ob mit der Remonce aus Marzipan oder mit Vanillecreme: Wienerbröd ist immer ein Genuss. Und wer keine Haselnüsse mag, lässt diese ganz einfach weg oder ersetzt sie z.B. durch Mandeln.

Die Geschichte und Tradition von Wienerbröd

Traditionell besteht der Teig für Wienerbröd aus 27 gezogenen Lagen mit Butter oder ähnlichem Fett.

Aber was hat dänisches Wienerbröd eigentlich mit der österreichischen Hauptstadt Wien zu tun? Der Name geht auf die Geschichte des Gebäcks zurück. Es gibt verschiedene Überlieferungen: Eine Erzählung besagt, dass im 19. Jahrhundert in Dänemark Bäckergesellen aus Wien angeworben wurden. Diese brachten den Plunderteig mit. In der anderen Version heißt es, dass ein Kopenhagener Bäcker nach Wien reiste, um dort die österreichische Backkunst kennenzulernen.

Während Wienerbröd in seinen verschiedenen Formen im deutschsprachigen Raum auch unter „Kopenhagener Gebäck“ bekannt ist, heißt es im US-Amerikanischen schlicht „Danish“. Hier wurde es im 20. Jahrhundert durch Einwanderer populär.

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