Pepparkakor: Schwedische Pfefferkuchen

  1. Home
  2. â€ș
  3. Lifestyle
  4. â€ș
  5. Pepparkakor: Schwedische Pfefferkuchen

Pepparkakor heißen die traditionellen GewĂŒrz-Lebkuchen, Pfefferkuchen oder auch GewĂŒrzkekse aus Schweden, die wĂ€hrend der Weihnachtszeit gebacken und genascht werden. Sie schmecken nach Zimt, Nelken und Kardamom und sind damit perfekt, um sich in behagliche Weihnachtsstimmung zu knuspern. In Schweden werden sie aber auch gerne das ganze Jahr ĂŒber gegessen.

Pepparkakor

Pepparkakor Rezept

Schwedische PfefferplÀtzchen backen
Gesamtzeit
2:45 Stunden
Zubereitungszeit
35 Minuten
Schwierigkeit
Einfach
Zutaten
  • 100 ml Wasser
  • 255 g Zucker
  • 50 ml ZuckerrĂŒbensirup
  • 0.5 EL Zimt
  • 0.5 EL Kardamompulver
  • 0.5 EL Ingwerpulver
  • 0.5 TL Nelken
  • 200 g Butter
  • 600 g Mehl
  • 2 TL Natron
  • 1 Ei
  • 150 g Puderzucker
StĂŒck
Schritt 1
1
  • Zutaten
  • 100 ml Wasser
  • ‱255 g Zucker
  • ‱50 ml ZuckerrĂŒbensirup
  • ‱0.5 EL Zimt
  • ‱0.5 EL Kardamompulver
  • ‱0.5 EL Ingwerpulver
  • ‱0.5 TL Nelken
  • ‱200 g Butter

Los geht es mit dem Wasser, dem Zucker, dem ZuckerrĂŒbensirup und den GewĂŒrzen, die zusammen aufgekocht werden (wichtig: Die GewĂŒrze sollten alle gemahlen sein!). Die Mischung leicht abkĂŒhlen lassen. Anschließend die Butter hinzufĂŒgen und alles gut umrĂŒhren.

Schritt 2
2
  • Zutaten
  • 600 g Mehl
  • ‱2 TL Natron

Dann Natron und Mehl vermischen und zur Zuckermasse geben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und diesen fĂŒr mehrere Stunden oder ĂŒber Nacht kalt stellen.

Schritt 3
3

Den Teig dĂŒnn auf einer bemehlten ArbeitsflĂ€che ausrollen und PlĂ€tzchen in den gewĂŒnschten Formen ausstechen. Auf einem Backblech mit Backpapier 5 bis 10 Minuten bei 200° C Ober-/Unterhitze backen.

Schritt 4
4
  • Zutaten
  • 1 Ei
  • ‱150 g Puderzucker

FĂŒr die Glasur: Ei auftrennen und Eiweiß schaumig schlagen. Puderzucker darĂŒber sieben. Zu einer Creme vermischen und in einen Spritzbeutel fĂŒllen. Auf die Kekse auftragen und trocknen lassen.

NĂ€hrwerte pro Portion
Energie150 kcal
Eiweiß2,2 g
Fett3,8 g
Kohlenhydrate27,1 g
Tipp: Das passt dazu

Besonders lecker mit einer Tasse heißem Glögg, der skandinavischen Variante des GlĂŒhweins. Einfach hineintunken und genießen!

Ursprung & Tradition

Woher das schwedische GewĂŒrzgeback genau kommt, ist nicht bekannt. Eine Theorie gibt an, dass wohlmöglich der deutsche Lebkuchen, insbesondere aus NĂŒrnberg, als Vorbild gedient habe. Überliefert ist aber, woher der Name der Pfefferkuchen stammt: Im 15. Jahrhundert wurde Pfeffer in den Teig gegeben, was heute allerdings nicht mehr ĂŒblich ist. Außerdem wurde in traditionellen Rezepten Honig anstatt Zucker verwendet. Bereits im Mittelalter waren Pepparkakor also verbreitet, wurden aber zumeist von Nonnen gebacken und in Klosterapotheken verkauft, da ihnen eine beruhigende Wirkung auf die Verdauung nachgesagt wurde.

Pepperkakor steht fĂŒr den Plural, also mehrere Pfefferkuchen. Der Singular heißt im Schwedischen Pepperkaka. Pepper bedeutet dementsprechend „Pfeffer“, wĂ€hrend kaka fĂŒr „Kuchen“ steht.

Erst seit dem 19. Jahrhundert gelten sie als typisches WeihnachtsgebĂ€ck. Seit 1996 gibt es den durch den schwedischen Hersteller „AB Annas Peppakakor“ gegrĂŒndeten Pepparkakans Dag, also den Tag des Pfefferkuchens. Dieser ist jedes Jahr am 9. Dezember.

Pepparkakor gibt es in verschiedenen Formen und sie können mit Zuckerguss verziert werden.

Typische Formen fĂŒr Pepparkakor sind Herzen, Sterne, WeihnachtsbĂ€ume und der klassische Lebkuchenmann, aber man findet auch Schweine und Ziegenböcke. Das Motiv des Ziegenbocks steht in Verbindung zur schwedischen Weihnacht und stammt aus der nordischen Mythologie. Das Schwein hingegen ist ein traditionelles Symbol von Fruchtbarkeit. In Schweden sind aber auch PfefferkuchenhĂ€user verbreitet, die aus etwas dicker gebackenem GewĂŒrzkuchen bestehen, der mit Zuckerguss zusammengehalten wird.

Die Schweden essen die leckeren GewĂŒrzplĂ€tzchen am liebsten zu einem HeißgetrĂ€nk, wie etwa Kaffee, Tee oder Glögg, dem schwedischen GlĂŒhwein, und tunken sie hinein, damit sie weicher werden. Dies wird vor allem am Lucia-Tag gemacht. Es ist aber auch ĂŒblich Pepparkakor mit BlauschimmelkĂ€se zu kombinieren.

Pepparkakor kaufen

NatĂŒrlich muss man Pfefferkuchen nicht unbedingt selbst backen, sondern kann sie auch kaufen. IKEA bietet die Kekse zur Weihnachtszeit in verschiedenen Formen sowie auch als Pfefferkuchenhaus an. In Schweden sind vor allem Annas Pepparkakor bekannt und beliebt, die seit 1929 in Stockholm produziert werden. Sie gelten als echter schwedischer Klassiker. Sie sind in einer Blumenform und können so ganzjĂ€hrig serviert werden.

Pepparkakor backen

Pefferkuchen werden Àhnlich wie PlÀtzchen zubereitet.

Aber auch das Backen von schwedischen Pepparkakor ist nicht schwer. Sie werden genau wie PlĂ€tzchen mit Formen ausgestochen und gebacken. Abschließend kannst du sie mit Zuckerguss verzieren. Das macht vor allem den Kindern Spaß.

Sollen die Pepparkakor glutenfrei sein, ersetzt man das Mehl einfach durch glutenfreies Mehl. Gleiches gilt, wenn sie laktosefrei sein sollen: Dann wird die Butter zum Beispiel durch Kokosöl ersetzt.

Ein Vorteil ist, dass Pfefferkuchen besonders lange haltbar sind. Backt man genĂŒgend und lagert sie trocken in einer Keksdose, hat man die ganze Adventszeit etwas davon.

Tipp: Bei Rewe kannst du mit einem Klick direkt alle Zutaten bestellen.

GebÀck & Desserts bei Ikea